Es nieselt. Kurz vor Ankunft bei der Fähre halte ich auf dem Brücklein über den Krebsenbach an. Das Bächlein lag über einen Monat ausgetrocknet da und nach zwei ausgiebigen Regentagen führt es wieder Wasser.
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Warum ist die Aare so grün? 3. Teil
Die Farbe der Aare hat ins Dunkelgrüngraue bis Blauschwarze gewechselt. Im letzten Monat hat der Bewuchs von Algen, Wassermoosen und Wasserflechten auf dem Grund stark zugenommen. Die Kieselsteine tragen regelrechte Polster. Beim tiefen Wasserstand und der geringen Fliessgeschwindigkeit lagern sich zudem auch mehr Sand und Sedimente ab. Doch dass dies alleine der Grund für das Fehlen der smaragdgrünen Farbe ist, bezweifle ich.
Freitag, 23.11.2018
09.40 Uhr: Über der Aare schweben Nebelfetzen. Dieses Phänomen stellt sich ein, wenn die Aare wärmer ist als die Luft. Vermutlich könnte man wissenschaftlich von einem konvektiven Transport der Luft, die sich über der Aare erwärmt, in die darüberliegende Kaltluft sprechen, doch dies zu definieren überlasse ich den Meteorologen.

Dienstag, 13.11.2018
15.05 Uhr: Die sechs Männer aus dem Wallis sind der Meinung, sie seien Glückspilze, den einzigen Regentag für ihren Ausflug gewählt zu haben. Ausser ihnen verirren sich nur wenige Leute bis zur Fähre.
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Das Wetter ist fantastisch, die Föhnlage hält seit Wochen an. Die bunten Farben der Herbstblätter sind einem dunklen Braunrot gewichen und der Wald ist deutlich lichter geworden. Aareaufwärts sehe ich nun beim Bereitstellen der Fähre den Mönch zwischen den Bäumen. Weiss und majestätisch leuchtet der Berg.
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