Heute fahren meist freundliche Gäste auf der Fähre in das neue Jahr. Fremde wünschen einander ein gutes Neues, gute Gesundheit oder viel Glück. Auch mir wird viel Gutes gewünscht und mit dem Trinkgeld wird ein grosszügiger Umgang gepflegt.

Heute fahren meist freundliche Gäste auf der Fähre in das neue Jahr. Fremde wünschen einander ein gutes Neues, gute Gesundheit oder viel Glück. Auch mir wird viel Gutes gewünscht und mit dem Trinkgeld wird ein grosszügiger Umgang gepflegt.

Ein klarer, klirrender Morgen. Ein kalter Wintertag. Ein dunkelblauer Himmel. Eine weisse Sonne. Viele Gäste. Eine ausgelassene Stimmung. Die Weihnachtszeit scheint keinen nahmhaften Schaden angerichtet zu haben.
→ weiterlesenMorgens regnet es in Strömen. Am Nachmittag soll es besser werden. Keine Gäste verirren sich an die Aare. Weihnachten wird vorbereitet und alles hat seine Ordnung.

Vor zwei Wochen habe ich auf der Wabernseite einen Biber gesehen. Auf einer meiner letzten Fahrten glitt er zwischen den Dammsteinen ins Wasser und schlug mit dem flachen Schwanz auf das Wasser, bevor er abtauchte und verschwand. In der Dämmerung war er mehr ein Klatsch auf das Wasser und ein flüchtiger Schatten, als ein wirkliches Tier.
→ weiterlesenWarum ist die Aare so grün? 4. Teil
Der Zeitfaktor spielt für die Farbe der Aare eine weitere wichtige Rolle. Dabei ist ein Blick in die Geschichte des Flusses hilfreich. Die Erde ist 4.6 Milliarden Jahre alt, schätzen die Wissenschaftler. Im Vergleich dazu ist die Aare mit ihren 30 Millionen Jahren ein Frischling. Der erste Homo sapiens sah die Aare vor etwa 40’000 Jahren und nur vor 25’000 Jahren hatte die letzte Eiszeit ihren Höhepunkt und da lag über dem Standort der Fähre eine etwa 500 Meter dicke Eisschicht. Unglaublich. Vergleiche ich das Alter der Erde mit einem Menschenleben von 84 Jahren, liegt der Zeitpunkt der letzten Eiszeit ziemlich genau 4 Stunden nach seiner Geburt. Ich stelle fest, dass ich von Zeit keine Ahnung habe.

Heute ist ein Tag, an dem die Hunde in den Vordergrund treten. Warum das so ist, bleibt ein Rätsel, oder wird dem nahenden Vollmond zugeschrieben.
Der erste Gast läutet um 10.30 Uhr. Es ist eine Frau, die ihren Hund Glenn nennt. Glenn ist ein schottischer Terrier. Die Frau erklärt mir, er heisse nicht Glenn wegen Glenn Miller, sondern wegen dem Whisky, Glenfiddich.